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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen

Stand: 19. August 2026

Inhaltsverzeichnis

  1. Geltungsbereich
  2. Vertragsschluss
  3. Widerrufsrecht
  4. Freiwilliges 30-tägiges Rückgaberecht
  5. Preise und Zahlungsbedingungen
  6. Liefer- und Versandbedingungen
  7. Eigentumsvorbehalt
  8. Mängelhaftung (Gewährleistung)
  9. Anwendbares Recht
  10. Gerichtsstand
  11. Alternative Streitbeilegung

1. Geltungsbereich

1.1

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) von INNARA Bekleidung & Schutzsysteme, Inhaber Rudi Rösch, Hauptstr. 55, 74930 Ittlingen, Deutschland (nachfolgend „Verkäufer“) gelten für alle Verträge über die Lieferung von Waren, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der im Online-Shop dargestellten Waren abschließt.

Diese AGB gelten für Lieferungen nach Deutschland, Österreich, Frankreich, in die Schweiz und in das Vereinigte Königreich. Eine Lieferung in weitere Länder erfolgt nur, wenn das betreffende Lieferland im Bestellprozess ausdrücklich auswählbar ist. Der Einbeziehung eigener Bedingungen des Kunden wird widersprochen, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

1.2

Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2. Vertragsschluss

2.1

Die im Online-Shop enthaltenen Produktdarstellungen und Produktbeschreibungen stellen noch kein verbindliches Angebot des Verkäufers dar. Sie dienen der Abgabe eines verbindlichen Vertragsangebots durch den Kunden.

2.2

Der Kunde kann die gewünschten Waren zunächst unverbindlich in den virtuellen Warenkorb legen. Vor Abgabe der verbindlichen Bestellung kann der Kunde seine Eingaben im Rahmen des elektronischen Bestellprozesses jederzeit über die hierfür vorgesehenen Korrekturhilfen ändern oder löschen.

Durch Anklicken des den Bestellvorgang abschließenden, eindeutig auf die Zahlungspflicht hinweisenden Buttons gibt der Kunde ein rechtlich verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags über die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.

2.3

Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen,

  1. indem er dem Kunden eine ausdrückliche Auftrags- oder Annahmebestätigung in Textform, insbesondere per E-Mail, übermittelt, wobei der Zugang der Bestätigung beim Kunden maßgeblich ist,
  2. indem er die bestellte Ware an den Kunden versendet, wobei der Zugang der Versandbestätigung beim Kunden oder der Erhalt der Ware maßgeblich ist, oder
  3. indem er den Kunden nach Abgabe der Bestellung zur Zahlung auffordert, sofern die Zahlungsaufforderung nicht bereits automatisiert unmittelbar mit der Bestellung erfolgt.

Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag zu dem Zeitpunkt zustande, zu dem eine der Alternativen zuerst eintritt.

Die Frist zur Annahme des Angebots beginnt am Tag nach Absendung des Angebots durch den Kunden und endet mit Ablauf des fünften Tages nach Absendung der Bestellung. Nimmt der Verkäufer das Angebot innerhalb dieser Frist nicht an, gilt dies als Ablehnung. Der Kunde ist dann nicht mehr an sein Angebot gebunden. Bereits geleistete Zahlungen werden unverzüglich erstattet.

2.4

Bei Auswahl einer Zahlungsart, bei der der Zahlungsvorgang unmittelbar durch die Bestellung ausgelöst wird, kommt der Vertrag abweichend von Ziffer 2.3 bereits mit erfolgreichem Abschluss beziehungsweise erfolgreicher Autorisierung des Zahlungsvorgangs zustande. Voraussetzung ist, dass der Kunde den Bestellvorgang durch Anklicken des abschließenden Buttons beendet hat.

Die im Einzelfall verfügbaren Zahlungsarten und gegebenenfalls beteiligten Zahlungsdienstleister werden dem Kunden im Online-Shop beziehungsweise im Checkout angezeigt.

2.5

Der Verkäufer speichert den Vertragsinhalt nach Vertragsschluss. Der Kunde erhält innerhalb einer angemessenen Frist nach Vertragsschluss, spätestens jedoch bei Lieferung der Ware, eine Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail.

Die Vertragsbestätigung enthält den maßgeblichen Vertragsinhalt einschließlich der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden AGB, der Widerrufsbelehrung und des Muster-Widerrufsformulars, soweit diese Informationen dem Kunden nicht bereits zuvor auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt wurden.

Sofern der Kunde vor Abgabe seiner Bestellung ein Kundenkonto eingerichtet hat, können die Bestelldaten zusätzlich im passwortgeschützten Kundenkonto eingesehen werden. Diese zusätzliche Zugriffsmöglichkeit ersetzt nicht die Übermittlung der Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger.

2.6

Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung kann der Kunde mögliche Eingabefehler anhand der im Bestellprozess dargestellten Informationen erkennen. Zur Korrektur kann er die im Shop vorgesehenen Bearbeitungs-, Zurück- und Löschfunktionen verwenden, bis er den Bestellvorgang über den abschließenden Button beendet.

2.7

Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung. Soweit Übersetzungen dieser AGB bereitgestellt werden, dient die deutsche Fassung als maßgebliche Vertragsfassung, soweit zwingende Vorschriften des Staates, in dem ein Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, dem nicht entgegenstehen.

2.8

Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme erfolgen in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse korrekt ist und unter dieser Adresse E-Mails des Verkäufers sowie der mit der Bestellabwicklung beauftragten Dienstleister empfangen werden können. Bei Verwendung von Spam-Filtern hat der Kunde sicherzustellen, dass die zur Bestellabwicklung erforderlichen E-Mails zugestellt werden können.

3. Widerrufsrecht

3.1

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

3.2

Die Bedingungen, Fristen, das Verfahren zur Ausübung des Widerrufsrechts sowie dessen Rechtsfolgen ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Verkäufers. Dort findet der Kunde auch das gesetzliche Muster-Widerrufsformular. Der Widerruf kann insbesondere per E-Mail an support@innara.shop, mit dem Muster-Widerrufsformular oder über die im Online-Shop bereitgestellte elektronische Widerrufsfunktion erklärt werden.

3.3

Soweit der Vertrag über eine Online-Benutzeroberfläche geschlossen wird und ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht, stellt der Verkäufer während der gesetzlichen Widerrufsfrist eine leicht zugängliche Online-Widerrufsfunktion bereit. Die Nutzung dieser Funktion ist nicht verpflichtend; der Verbraucher kann den Widerruf auch auf jede andere gesetzlich zulässige Weise erklären.

Nach Eingang der Widerrufserklärung bestätigt der Verkäufer deren Eingang, ordnet den Vorgang der Bestellung zu und übermittelt dem Kunden die Rücksendeanschrift sowie Hinweise zur Rücksendung. Der Widerruf wird bereits mit Zugang der eindeutigen Widerrufserklärung wirksam und ist weder von einer Prüfung noch von einer vorherigen Rücksendegenehmigung abhängig. Erhält der Kunde die Rücksendehinweise nicht rechtzeitig, bleibt er berechtigt, die Ware innerhalb der gesetzlichen Rücksendefrist an die in der Widerrufsbelehrung angegebene Rücksendeanschrift abzusenden.

3.4

Die unmittelbaren Kosten der Rücksendung im Falle eines Widerrufs trägt der Kunde, soweit der Verkäufer den Kunden hierüber ordnungsgemäß informiert hat. Dies gilt nicht für berechtigte Rücksendungen aufgrund eines Mangels oder einer Falschlieferung; insoweit gelten die gesetzlichen Vorschriften. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.

3.5

Ein bloßes Anprobieren der Ware in einem Umfang, wie es auch in einem Ladengeschäft möglich wäre, führt nicht zum Verlust des gesetzlichen Widerrufsrechts. Weist die Ware jedoch infolge eines darüber hinausgehenden Umgangs Gebrauchsspuren, Verschmutzungen, Beschädigungen, nicht nur unerhebliche Fremdgerüche oder andere Anzeichen einer längeren Nutzung auf und ist sie deshalb nicht mehr neuwertig, kann der Verkäufer nach den gesetzlichen Voraussetzungen angemessenen Wertersatz für den eingetretenen Wertverlust verlangen. Das gesetzliche Widerrufsrecht und die Pflicht zur Annahme der Rücksendung werden hierdurch nicht ausgeschlossen.

3.6

Das nachstehend geregelte freiwillige 30-tägige Rückgaberecht lässt das gesetzliche Widerrufsrecht sowie die gesetzlichen Mängelrechte des Kunden unberührt.

4. Freiwilliges 30-tägiges Rückgaberecht

4.1

Zusätzlich zum gesetzlichen Widerrufsrecht räumt der Verkäufer Verbrauchern für nicht mangelhafte Waren ein freiwilliges Rückgaberecht von insgesamt 30 Tagen ab Erhalt der Ware ein. Die gesetzlichen 14 Tage sind in diesem Zeitraum enthalten. Zur Fristwahrung genügt es, wenn der Kunde die freiwillige Rückgabe innerhalb der 30-Tage-Frist per E-Mail an support@innara.shop oder mit dem Muster-Widerrufsformular ankündigt und die Ware anschließend unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach der Rückgabeerklärung, absendet. Nach Eingang der Erklärung ordnet der Verkäufer den Vorgang der Bestellung zu, prüft die Voraussetzungen des freiwilligen Rückgaberechts und übermittelt dem Kunden die Rücksendeanschrift sowie die Rücksendehinweise.

4.2

Während der gesetzlichen Widerrufsfrist von 14 Tagen gelten ausschließlich die gesetzlichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen sowie die gesonderte Widerrufsbelehrung. Die nachfolgenden zusätzlichen Bedingungen beschränken das gesetzliche Widerrufsrecht nicht. Sie gelten nur für die Ausübung des freiwilligen Rückgaberechts nach Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist.

4.3

Eine Rückgabe im Rahmen des freiwilligen Rückgaberechts ist nur möglich, wenn die Ware

  1. lediglich in dem zur Prüfung von Passform und Beschaffenheit erforderlichen Umfang anprobiert wurde,
  2. keine Spuren aufweist, die auf eine längerfristige oder über eine bloße Anprobe hinausgehende Nutzung schließen lassen,
  3. geruchsneutral ist,
  4. sich in einem neuwertigen, sauberen, unbeschädigten und vollständigen Zustand befindet und
  5. mit den ursprünglich angebrachten Etiketten zurückgesendet wird.

Ein bloßes Anprobieren zur Prüfung von Passform und Beschaffenheit ist kein Grund, die freiwillige Rückgabe abzulehnen. Sind die vorstehenden Voraussetzungen dagegen nicht erfüllt, behält sich der Verkäufer vor, die Rückgabe im Rahmen des freiwilligen Rückgaberechts abzulehnen. Die Originalverpackung soll nach Möglichkeit verwendet werden, ist jedoch keine zwingende Voraussetzung.

4.4

Das freiwillige Rückgaberecht besteht nicht für Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten wurden. Vorbestellte Standardware ist allein aufgrund der Vorbestellung nicht vom freiwilligen Rückgaberecht ausgeschlossen.

4.5

Der Kunde trägt die unmittelbaren Kosten und das Transportrisiko der Rücksendung im Rahmen des freiwilligen Rückgaberechts. Wir empfehlen daher einen ausreichend frankierten und nachverfolgbaren Versand. Unfreie Sendungen werden nicht angenommen. Dies gilt nicht für berechtigte Rücksendungen aufgrund eines Mangels oder einer Falschlieferung; insoweit gelten die gesetzlichen Vorschriften.

4.6

Nach ordnungsgemäßem Eingang und Prüfung der Ware erstattet der Verkäufer den für die zurückgesendete Ware gezahlten Kaufpreis grundsätzlich über das bei der Bestellung verwendete Zahlungsmittel. Die Kosten der ursprünglichen Hinsendung sowie Zölle, Einfuhrumsatzsteuern, Auslagepauschalen und sonstige Einfuhrabgaben werden im Rahmen des freiwilligen Rückgaberechts nicht erstattet. Gesetzliche Erstattungsansprüche, insbesondere bei einem innerhalb der gesetzlichen Frist erklärten Widerruf oder bei mangelhafter Ware, bleiben unberührt.

4.7

Das freiwillige Rückgaberecht gilt ausschließlich für Verbraucher. Gesetzliche Gewährleistungs- und sonstige zwingende Verbraucherrechte bleiben uneingeschränkt bestehen.

5. Preise und Zahlungsbedingungen

5.1

Sofern sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden dem Kunden im Online-Shop und spätestens vor Abgabe der verbindlichen Bestellung gesondert angezeigt.

5.2

Die verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten werden dem Kunden im Online-Shop und im Checkout angezeigt. Je nach ausgewählter Zahlungsart kann die Zahlungsabwicklung durch einen Zahlungsdienstleister erfolgen. Ergänzende Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters gelten nur, soweit sie dem Kunden ordnungsgemäß mitgeteilt und wirksam in den Zahlungsvorgang einbezogen werden.

5.3

Der Zeitpunkt der Fälligkeit richtet sich nach der im Checkout ausgewählten Zahlungsart und den dort angezeigten Zahlungsinformationen. Bei vereinbarter Vorauskasse per Banküberweisung ist der Rechnungsbetrag unmittelbar nach Vertragsschluss fällig, sofern kein späterer Fälligkeitstermin vereinbart wurde.

5.4

Bei Zahlung per Kreditkarte oder über einen elektronischen Zahlungsdienst kann der Rechnungsbetrag unmittelbar nach Abschluss beziehungsweise Autorisierung des Zahlungsvorgangs belastet oder zunächst reserviert werden. Schlägt die Zahlung fehl oder wird sie nicht autorisiert, bleibt der Verkäufer berechtigt, die Bestellung nach Maßgabe von Ziffer 2 abzulehnen, soweit noch kein Vertrag zustande gekommen ist.

5.5

Bei einer vom Kunden zu vertretenden Rückbelastung oder Rückgabe einer berechtigten Zahlung hat der Kunde dem Verkäufer die tatsächlich entstandenen und angemessenen Kosten zu ersetzen. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

5.6

Bei Lieferungen in die Schweiz und das Vereinigte Königreich erfolgen Versand und Einfuhr – sofern im Bestellprozess nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist – nach der Lieferbedingung DAP (Delivered At Place). Etwaige Einfuhrumsatzsteuern, Zölle, Auslagepauschalen, Bearbeitungsgebühren des Versanddienstleisters und sonstige Einfuhrabgaben sind nicht im Produktpreis oder in den ausgewiesenen Versandkosten enthalten. Sie sind vom Empfänger zu tragen und direkt an die erhebende Behörde oder den Versanddienstleister zu zahlen.

Für Lieferungen nach Österreich und Frankreich fallen aufgrund des Versands aus Deutschland grundsätzlich keine Zoll- oder Einfuhrabgaben an.

6. Liefer- und Versandbedingungen

6.1

Die Lieferung erfolgt auf dem Versandweg an die vom Kunden im Bestellprozess angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Maßgeblich ist die in der Bestellabwicklung bestätigte Lieferanschrift.

6.2

Die für die jeweilige Ware geltende Lieferzeit beziehungsweise der Lieferzeitraum wird dem Kunden in der Produktbeschreibung und spätestens vor Abgabe der verbindlichen Bestellung angezeigt.

6.3

Bei ausdrücklich als Vorbestellung gekennzeichneten Waren erfolgt die Lieferung innerhalb des in der Produktbeschreibung angegebenen Lieferzeitraums. Der Verkäufer informiert den Kunden unverzüglich, wenn sich nach Vertragsschluss abzeichnet, dass dieser Zeitraum nicht eingehalten werden kann.

Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei einer Lieferverzögerung bleiben unberührt. Die gesetzliche Widerrufsfrist für Waren beginnt grundsätzlich erst, wenn der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht Beförderer ist, die Ware erhalten hat. Der Verbraucher kann einen Widerruf jedoch auch bereits vor Erhalt der Ware erklären.

6.4

Scheitert die Zustellung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde die dem Verkäufer dadurch tatsächlich entstehenden angemessenen Kosten. Dies gilt hinsichtlich der Kosten der Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein gesetzliches Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für Rücksendekosten im Falle eines Widerrufs gilt die gesonderte Widerrufsbelehrung.

6.5

Ist der Kunde Verbraucher, trägt der Verkäufer das Risiko des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware bis zur Übergabe an den Kunden oder an einen vom Kunden benannten empfangsberechtigten Dritten. Dies gilt nicht, wenn der Kunde selbstständig einen Beförderer beauftragt hat, den der Verkäufer zuvor nicht als Versandmöglichkeit angeboten hatte.

6.6

Eine Selbstabholung ist aus logistischen Gründen nicht möglich.

6.7

Erfolgt eine Rücksendung aus einem vom Kunden zu vertretenden Grund, insbesondere wegen einer fehlerhaften oder unvollständigen Lieferanschrift, einer nicht fristgerechten Abholung oder einer unberechtigten Verweigerung der Annahme beziehungsweise der Zahlung ordnungsgemäß erhobener Einfuhrabgaben, kann der Verkäufer dem Kunden die dadurch tatsächlich entstandenen angemessenen Mehrkosten berechnen. Gesetzliche Widerrufs- und Gewährleistungsrechte bleiben unberührt.

Weitere Informationen zu Versandkosten, Lieferzeiten, Teillieferungen und Zollabwicklung ergeben sich aus der Versandrichtlinie des Verkäufers.

7. Eigentumsvorbehalt

Tritt der Verkäufer in Vorleistung, bleibt die gelieferte Ware bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.

8. Mängelhaftung (Gewährleistung)

8.1

Ist die Kaufsache mangelhaft, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung.

8.2

Verbraucher werden gebeten, Waren mit offensichtlichen Transportschäden möglichst unmittelbar beim Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer darüber zu informieren. Kommt der Kunde dieser Bitte nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.

8.3

Hinweise zur bestimmungsgemäßen Nutzung, Pflege, Aufbewahrung und zu den Grenzen der Schutzwirkung eines Produkts sind zu beachten. Gesetzliche Mängel-, Haftungs- und Produktsicherheitsrechte werden durch diese Hinweise nicht eingeschränkt.

9. Anwendbares Recht

Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf.

Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

10. Gerichtsstand

Handelt der Kunde als Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen mit Sitz in Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Verkäufers.

Hat ein Unternehmer seinen Sitz außerhalb Deutschlands, ist der Geschäftssitz des Verkäufers Gerichtsstand für Streitigkeiten aus Verträgen, die der beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit des Kunden zugerechnet werden können. Der Verkäufer bleibt berechtigt, auch das zuständige Gericht am Sitz des Kunden anzurufen.

Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

11. Alternative Streitbeilegung

Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.